Unchained Robotics – bringt Robotern das Sehen bei

Hallo Mladen, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Welches Problem wollt Ihr mit Unchained Robotics lösen ?

Mit Unchained Robotics lösen wir das Problem der fehlenden Flexibilität und schnellen Anpassungsfähigkeit in der Automatisierungstechnik. Konkret helfen wir mit unserer Bildverarbeitungssoftware dabei die eingesetzten Roboter flexibel zu steuern. Unternehmen, die in kleinen Mengen produzieren stellen Ihre Flexibilität und schnelle Reaktionsgeschwindigkeit als Ihr Werteversprechen vor. Die Automatisierungstechnik war bisher häufig nicht gewinnbringend einzusetzen, weil alles schnell auf neue Produkte und Prozesse adaptierbar sein musste. Hier kommt die klassische Automatisierung an ihre Grenzen. Mit unserem Prozessknowhow in der Logistik und Elektrotechnik können wir Unternehmen mit geringen Fertigungsmengen helfen effizient zu automatisieren und Stillstands-, wie auch Umrüstungskosten auf 0 zu reduzieren.

Wie ist die Idee zu Unchained Robotics entstanden ?

In meiner Zeit in China habe ich mich viel mit Automatisierungstechnik auseinandergesetzt. Ich habe gesehen wie schnell Dinge umgesetzt werden und wie einfach es funktionieren kann, wenn man gerade eine neue Fertigungshalle plant und alles aufeinander ausrichten kann. In Deutschland fiel uns auf, dass Automatisierungstechnik zu starr und zu kompliziert für bestehende Strukturen ist. In vielen Gesprächen haben wir herausgefunden, dass es eine flexible Automatisierungslösung braucht. Wir haben dafür die Bildverarbeitung als Schlüsseltechnologie identifiziert und haben begonnen im lokalen Unternehmen in Kooperationen zu entwickeln.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Unchained Robotics erklären ?

Wir bringen Robotern das sehen bei, indem wir Kameras dazu nutzen, um Objekte zu erkennen. Dazu programmieren wir das Hirn mit vielen Hintergrundinformationen zu den Objekten.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Auf jeden Fall. Eine der ersten technischen Umsetzungen war mit Sprachverarbeitung geplant. Wir wollten das „Amazon Alexa“ für Industrieroboter bauen. Wir haben aber auch schnell das Feedback bekommen, dass reine vollautomatisierte Systeme eher gewollt sind, als die tatsächlichen Mensch-Maschine Kollaborationen.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Unchained Robotics liefert die Gesamtlösung für Unternehmen in der Logistik und Elektrotechnik. Dazu gehört sowohl Hardware als auch Software. Wir stehen in engem Kontakt zu unseren Kunden, um den größten Nutzen zu generieren.

Wie genau hat sich Unchained Robotics seit der Gründung entwickelt ?

Unsere offizielle Gründung ist erst wenige Monate her. Erste Kunden und Umsätze sind vorhanden.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Derzeit sind wir 7 Kollegen im Team.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Es ist eher eine Summe aus vielen Kleinigkeiten.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Wir lernen täglich dazu. Das wichtigste für uns ist, dass wir das gesamte Team an Board für die Entscheidungen haben, die wir tätigen und vollen Einsatz bringen. Struktur, Abstimmungen und Planung haben uns zuletzt geholfen noch schneller zu werden.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Wir sind seit dem ersten Tag nah an den Unternehmen, die automatisieren möchten. Der enge Austausch hilft uns, das Bedürfnis und die Anforderung an unsere Software besser zu verstehen.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Das Jahr steht im Zeichen der Entwicklung. Wir möchten mit Partnern so nah wie möglich sein und viel aus den Prozessen und Anforderungen lernen. Zum Ende des Jahres sind wir dann soweit, um Automatisierungslösungen innerhalb weniger Tage umzusetzen.

Vielen Dank für das Interview.

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